"In einigen Wochen soll zunächst eine allgemeine Vereinbarung erreicht werden. Danach beginnt man sofort mit sämtlichen Detailregelungen", sagte Araghtschi am Montagabend in einem Gespräch mit dem Zweiten Iranischen Fernsehkanal. Er fuhr fort: "Beide Gesprächspartner konnten bei den intensiven Verhandlungen in den letzten Tagen in Wien bessere Fortschritte machen. Angesichts dieser echten Fortschritte war keiner an einem Ende der Verhandlungen interessiert, weshalb diese verlängert wurden."
Araghtschi zufolge wird die Urananreicherung auf iranischem Territorium nach wie vor fortgesetzt, wenn auch einige Begrenzungen sowie Sanktionen vorerst bestehen bleiben. Der iranische Vizeaußenminister fügte hinzu, dass im Dezember 2014 eine Runde von Expertengesprächen unterhalb der Ministerebene stattfindet. Letzten Endes werde Teheran eine Einigung akzeptieren, die die Rechte des iranischen Volkes gewährleistet.